Vom Wollen zum Tun – ohne Netflix und Chips

Vom Wollen zum Tun – ohne Netflix und Chips

Gibt es in deinem Leben Bereiche, die so gar nicht rosig aussehen?
Also so richtig… beige?
Vielleicht lebst du mit deinem Seelenpartner zusammen, ihr versprüht Liebe, Licht und jede Menge Lächeln – seid aber so pleite, dass euer Hund sich sein Futter selbst jagen muss.
Oder du bist finanziell bestens aufgestellt, kannst dir alles leisten, was man sich auf Instagram so wünscht – erinnerst dich aber nicht daran, wann du dir zuletzt vor Lachen in die Hose gemacht hast.
Oder – ganz ehrlich – läuft’s einfach nirgends richtig rund? Du bist frustriert, innerlich angespannt, schimpfst wie ein Rohrspatz auf alles und jeden und wartest darauf, dass sich endlich etwas verändert. Von selbst natürlich.

Und dann gibt es da noch die Variante, bei der scheinbar alles da ist: Job? Häkchen dran. Haus? Auch da. Liebe? Joa. Und trotzdem bist du irgendwie… leer.
Unzufrieden. Unruhig.
Du fragst dich vielleicht: Worum geht’s hier eigentlich?

Es geht darum, dass du dir glasklar darüber wirst, was dich glücklich macht.
Und nicht nur so halbklar oder wolkig-ungefähr.
Sondern GLASKLAR.
Es geht darum, dass du erkennst, wobei du dich lebendig fühlst. Nicht bloß „funktionierend“ oder „irgendwie okay“, sondern richtig. lebendig.

Und dann?
Dann mach genau das. Oder zumindest: mehr davon.
Nicht später. Nicht wenn du Zeit hast. Nicht wenn der Kontostand stimmt oder der Hund satt ist.
Jetzt.

Und falls du dich gerade dabei ertappst, wie du innerlich mit den Augen rollst, weil das doch „nicht so einfach ist“ – lass mich raten:
Du machst dir was vor.
Du glaubst, du schaffst das eh nicht.
Dass du es nicht verdient hast.
Dass du zu viel willst.
Oder du hörst innerlich immer noch Mama oder Papa flüstern: „Jetzt sei doch mal zufrieden.“

Aber weißt du was?
Hast du den Mumm, die strahlendste, glücklichste, wildeste und kraftvollste Version deiner selbst zu werden?

Dafür brauchst du nur eine klitzekleine Änderung:
Hör auf zu wollen. Fang an zu beschließen.

Wollen kannst du super von der Couch aus. Mit Chips in der Hand und Netflix im Blick.
Beschließen heißt:
Reinspringen.
Losgehen.
Dinge tun, die unbequem sind.
Komfortzone? Wird überbewertet.

Wahrscheinlich musst du auf dem Weg zu deinem Wunschleben Dinge tun, die du heute für vollkommen unvorstellbar hältst.
Aber das nennt sich eben: Leben.

Und ja – es hat Nebenwirkungen.
Zum Beispiel:

  • Deine Freunde oder Familie verstehen dich plötzlich nicht mehr.
  • Deine Bruder fragt, ob du in einer Sekte bist.
  • Jemand kritisiert deine Investition in Coaching, Kristalle oder Kajaktouren.
  • Oder du wirst auf Social Media blockiert, weil du plötzlich zu viel strahlst.

Du wirst an Dinge glauben müssen, die du noch nicht sehen kannst.
Du wirst Ängste überwinden müssen, öfter scheitern, unbequem sein.
Du wirst Überzeugungen ablegen, die dich jahrelang „beschützt“ haben – aber auch verhindert haben, dass du wächst.

Und falls du dich gerade fragst, ob das nicht alles ein bisschen übertrieben ist – herzlich willkommen beim Plan B vieler Menschen:
Veränderung durch Katastrophe.

Hier ein paar „klassische“ Einstiegstore in die echte Transformation:

  • Du wirst vom Bus der Erkenntnis überrollt und darfst im Krankenhaus über dein Leben nachdenken.
  • Du bekommst ein „Geschenk“ vom Universum – eine Krankheit, unheilbar natürlich.
  • Deine Chefin rollt dir den roten Teppich zum Ausgang aus.
  • Du lebst von Herzen – und vom Dispo.  
  • Der einzige, der dir noch Gesellschaft leistet, ist dein persönlicher Betäubungscocktail.
  • Dein Seelenpartner hat das Weite gesucht – wahrscheinlich zu jemandem mit weniger „Wachstum“.
  • Du bist so tief in der Trauer, dass du glaubst, da kommt nie wieder Licht.
  • Du hast Mist gebaut – so richtig. Die Nachbarn tuscheln schon.
  • Deine Antwort auf „Wie geht’s dir?“ ist innerlich nur noch: „Leer. Und sinnlos.“

Aber:
Du musst nicht erst am Tiefpunkt sein, um etwas zu verändern.
Du kannst auch jetzt beschließen, dein Leben in die Hand zu nehmen.
Du kannst es jetzt leichter machen. Wahrhaftiger. Lebendiger. Echter.
Wenn du willst.

Die einzige Frage ist:
Willst du nur… oder beschließt du?